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Meet the team: Robin Zürcher, Product Manager

Robin Zürcher ist seit Anfang des Jahres im Product Management bei Meraxis. Wie sein Alltag als Product Manager aussieht, was er bisher bei Meraxis erlebt hat und welche Projekte dem passionierten Segler besonders am Herzen liegen, erzählt er uns in diesem Interview.

20. Mai 2021

Robin, stelle dich doch bitte kurz vor.

Gerne, ich bin Robin und 28 Jahre alt. Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann startete meine Karriere in verschiedenen internationalen Verkaufsorganisationen grosser Industrie-Firmen. Nebenbei habe ich Weiterbildungen als Verkaufs- und Marketingfachmann mit eidgenössischem Fachausweis abgeschlossen.

Das ist beeindruckend! Wie behält man da eine Work-Life-Balance?

In meiner Freizeit lese ich gerne, segle und spiele Squash. Ich mag Sport generell und verbringe gerne Zeit draussen mit Freunden.

Du gehörst seit Anfang des Jahres zu unserem Meraxis-Team …

Ja, genau. Ich bin seit Anfang 2021 am Standort Steinhausen. Dort wurde ich zunächst von meinem Chef den Bereich Prime PET, also Neuware eingearbeitet – also das Material, das uns im täglichen Leben hauptsächlich in Form von Getränkeflaschen und Folien von Lebensmittelverpackungen begegnet. Neu liegt mein Fokus auf der Entwickelung des Marktes für recycelte Ware, sogenanntes rPET.

Wie bist du zu uns gekommen?

Ganz klassisch – ich komme aus dem schönen Kanton Zug, war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung in der Umgebung und bin so auf Meraxis aufmerksam geworden. Beim ersten Telefonat hatte ich bereits ein gutes Gefühl, was den Umgang miteinander angeht – alle waren freundlich und haben wir den Eindruck gegeben, dass sie ihren Job sehr gerne machen. Im Bewerbungsgespräch hat sich mein Eindruck verfestigt. Nachdem ich meinen jetzigen Chef und meine Kollegen kennengelernt hatte, war für mich sehr schnell klar, dass ich Teil des Meraxis-Teams werden möchte. Als die Zusage dann kam, habe ich mich sehr gefreut!

Wie kann man sich einen typischen Arbeitstag bei dir vorstellen?

Meine Hauptaufgabe ist der Handel von Recycling-PET, also sowohl Einkauf als auch Verkauf. An meinem Arbeitstag habe ich intensiven Kontakt mit Herstellern von rPET, also unseren Lieferanten, sowie mit unseren internen Verkaufsbüros, die Verkäufe an unsere Kunden abwickeln. Mit ihnen tausche ich Preisniveaus und Marktentwicklungen aus und lege Konditionen fest. Es ist wichtig, immer nah am Markt zu sein und schnell zu reagieren, ähnlich wie an der Börse. Das macht den Job anspruchsvoll, aber auch spannend. Zusätzlich arbeite ich eng mit unserer hausinternen Logistik und der Finanzabteilung zusammen. Gemeinsam bringen wir die Produkte von den Herstellern zu uns in die Lager und schlussendlich an die Kunden. Das klingt einfach, erfordert aber eine Menge Abstimmung und Koordination – ein eingespieltes Team eben.

Was macht deinen Job für dich besonders spannend oder herausfordernd?

Der Markt ist komplex, wird von unzähligen Faktoren beeinflusst und ändert sich nahezu stündlich. Man muss also sehr genau beobachten und lernen, die Signale zu deuten. Gleichzeitig müssen wir die Anforderungen unserer Kunden berücksichtigen und dabei auch unsere eigenen Interessen nicht vergessen. Ich nehme diese Komplexität als positive Herausforderung wahr. Es freut mich, dass ich mit meiner Arbeit bis zu einem gewissen Mass Einfluss auf diesen Markt nehmen kann. Ich finde, die Weltwirtschaft als Ganzes ist ein unglaublich spannendes Thema und ich komme durch meine Arbeit täglich in Kontakt mit ihren Auswirkungen – zuletzt beispielsweise durch die Blockade im Suezkanal und zuvor durch den sogenannten «Texas Freeze».

Für mich ist es ein besonderes Highlight, dass ich mit meinem Team den Recyclingbereich bei Meraxis weiter ausbauen kann. Mir liegt das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen und es gefällt mir, hierzu einen Beitrag leisten zu können.

Gibt es Projekte oder Themen, die dich besonders interessieren?

Neben dem Thema Nachhaltigkeit interessiere ich mich sehr für die Digitalisierung. Meraxis arbeitet hier aktuell an einigen spannenden Projekten: zum Beispiel soll der Zugang zum Recyclingmarkt für Verarbeiter vereinfacht werden, indem man diesen stark fragmentierten Markt transparenter macht. Es macht Spass, solche Projekte mitzugestalten und am Ende ein Produkt oder Tool zu haben, dass die Arbeit effizienter oder besser macht.

Einerseits finde ich meinen Job an sich spannend und abwechslungsreich, andererseits mag ich auch das Team und die Unternehmenskultur. Ich wurde vom ersten Tag an integriert und verstehe mich hervorragend mit all meinen Kollegen, die ich sehr zu schätzen gelernt habe. Auch, dass Meraxis immer versucht, vorauszudenken und neue Wege zu gehen, gefällt mir.

Gibt es einen Ratschlag, den du deinem jüngeren Ich geben würdest?

Eigentlich bin ich sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf meiner Karriere. Vielleicht der einzige Ratschlag, den ich geben könnte, ist, das Geduld manchmal die zielführendste Strategie ist – es kommt schon gut.

Welche persönlichen Ziele liegen dir am Herzen?

Mir liegt viel daran, rPET-Produkte in Europa und danach weltweit zu etablieren und dazu beizutragen, eine funktionierende Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Dies verhindert, dass recycelbare Materialien verschwendet oder sogar achtlos weggeworfen werden und in unserer Umwelt landen.

Als persönliches Ziel – oder eher, als Traum – würde ich gerne einmal die Welt in einem Segelschiff umrunden. Deshalb habe ich auch in den vergangenen Jahren auf meinen Hochseesegelschein hingearbeitet – und diesen Ende letzten Jahres endlich erhalten.

Danke, Robin!

Klingt spannend?

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